Montag ist bei uns zu Hause immer Veggie Day. Wir lieben Fleisch, aber nicht jeden Tag. Vor allem montags, wenn die Woche ihren Anfang nimmt, fühlt man sich eh immer schwer und kommt nicht so richtig in Schwung. Da hilft auf jeden Fall ein leichtes und gesundes Abendessen.
Ich liebe Frühmöhren, sie sind so knackig und extrem süß. Es gibt so viele Möglichkeiten, dieses tolle Gemüse zu verarbeiten. Meine Familie ist absolut fanat in verschiedene Quiches. Da in unserer Bio - Kiste ganz viele Frühmöhren waren, sollte es also die Möhrenquiche geben.
Was du brauchst:
Teig:
- 200 g Dinkelvollkornmehl/Weizenvollkornmehl
- 80 g kalte Butter
- 1 Ei
- 4 El Milch/Wasser
- 1 El Olivenöl
- eine Handvoll Dinkelschrot
- Prise Salz
Füllung:
- ca. 8 kleine bis mittlere Möhren
- eine Handvoll getrocknete Tomaten
- Frühlingszwiebeln (Menge nach Gusto, ich nehme viel)
- eine Handvoll Mandelstifte, geröstet
- 4 Eier
- 150 ml Sahne
- eine Handvoll Parmesan, gerieben
- gutes Olivenöl, Salz, Kurkuma
So gehst du vor:
Ersteinmal machen wir den Teig. Denn der muss eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Das beste an dem Teig ist, dass er einfach ist und sehr schnell gemacht ist. Dieses Rezept kann man genauso für süße Füllungen verwenden. Man ersetzt einfach nur Salz durch Zucker.
Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch zusammenkneten. Nicht böse auf den Teig sein und ihn zu Tode kneten. Je weniger er bearbeitet wird, desto zarter und knuspriger wird er. Dann ab in den Kühlschrank.
Für die Füllung die Möhren, Tomaten und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Einwenig Öl in die Pfanne geben und zunächst die getrockneten Tomaten anschwitzen. Passt aber bitte auf, denn getrocknete Tomaten verbrennen schnell. Dann einfach Möhren und Zwiebeln hinzufügen und alles andünsten, aber nur ein paar Minuten. Das Aroma soll sich schon einmal entfalten, aber eben nicht verfliegen. Alles abkühlen lassen, sonst gerinnt die Eiermasse.
Eier, Sahne, Käse, Salz und Kurkuma verquirlen, aber nicht schaumig schlagen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einwenig Mehl ausrollen. Ein Tipp von mir: Schneidet aus dem Papier gleich die passende Form für die Backform aus. Den Teig könnt ihr dann direkt darauf mit einwenig Mehl ausrollen und so passt es perfekt in die Form.
Nun einfach die Möhren in die Form geben, mit der Eiermasse übergießen und in den bei 200° C (Ober/Unter) vorgeheizten Ofen ca. 45 min backen. Dabei nach 25 min den Ofen auf 150° herunterdrehen.
Ich wünsche euch einen guten Appetit und versucht doch auch anderes Gemüse...
Dienstag, 27. Mai 2014
Montag, 26. Mai 2014
Dolce Vita in Hamburg
Ihr kennt es bestimmt alle. Man geht in ein itelienisches Restaurant und hofft, dort ein Stück Italien am Gaumen zu spüren. Doch was man vorfindet, ist eine angepasste, in Sahne getunkte und keineswegs authentische Masse. Ich werde es nie verstehen, wie wahre Italiener sich damit abfinden können, sich dem Massenanspruch zu fügen und den eigenen Stolz dafür zu opfern. Anstelle von selbstgemachten Antipasti, einem Bistecca Florentina findet man staubtrockene Schweinefleischlappen in nichts sagender Sahnesauce, industriell hergestellte Gnocchi und als Krönung ein Vanilleeis mit Schokoladensauce vom Discounter nebenan.
Aber vor ca. 5 Jahren entdeckten mein Mann, meine beste Freundin und ich diese kleine Perle in Hamburg Blankenese. Ewig haben wir nach so einem Restaurant gesucht und meine Intuition hat mich damals nicht enttäuscht. Es gibt sie noch - die familiengeführten, gemütlichen und absolut leckeren "Mini-Italien", die einen dazu einladen, einen Abend lang, in die wahre italienische Esskultur einzutauchen.
So lange sind wir nun schon Gast in diesem Haus und erst jetzt fällt mir auf, dass ich dieses Paradies noch nicht mit Euch geteilt habe. Ich will es aber auch niemandem vorenthalten. In der Blankeneser Bahnhofstrasse 10 befindet sich das kleine, aber feine Restaurant "Dal Fabbro". Das Essen ist einfach nur fabelhaft, die Bedienung absolut herzlich, sehr lustig und vor allem nicht aufdringlich. Alles geschieht auf die leichte italienische Art, die wir alle so lieben. Doch das Niveau der Küche und die liebevoll gestalteten Gerichte - das sind die wahren Highlights. Es gibt dort alles, was man in einem typischen italienischen Restaurant erwarten würde. Die Portionierung ist perfekt, so dass man wirklich auch mehrere Gerichte nehmen kann, ohne sich wie ein Kugelfisch zu fühlen. Ich kann mich noch gut an die letzte Weihnachtszeit erinnern und an meine leckere Ente in zwei Gängen mit dieser phänomenalen Barolosauce. Aber auch die jeden Tag frisch hergestellten Steinpilz - Ravioli müssen erwähnt werden. Über die Weinauswahl werde ich erst gar nicht anfangen zu schwärmen.
Ich kann Euch nur eins sagen - besucht die Homepage, reserviert euch sofort einen Tisch und macht euch einfach einen schönen Abend bei meinem Lieblingsitaliener. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen.
http://www.dal-fabbro.de/
Aber vor ca. 5 Jahren entdeckten mein Mann, meine beste Freundin und ich diese kleine Perle in Hamburg Blankenese. Ewig haben wir nach so einem Restaurant gesucht und meine Intuition hat mich damals nicht enttäuscht. Es gibt sie noch - die familiengeführten, gemütlichen und absolut leckeren "Mini-Italien", die einen dazu einladen, einen Abend lang, in die wahre italienische Esskultur einzutauchen.
So lange sind wir nun schon Gast in diesem Haus und erst jetzt fällt mir auf, dass ich dieses Paradies noch nicht mit Euch geteilt habe. Ich will es aber auch niemandem vorenthalten. In der Blankeneser Bahnhofstrasse 10 befindet sich das kleine, aber feine Restaurant "Dal Fabbro". Das Essen ist einfach nur fabelhaft, die Bedienung absolut herzlich, sehr lustig und vor allem nicht aufdringlich. Alles geschieht auf die leichte italienische Art, die wir alle so lieben. Doch das Niveau der Küche und die liebevoll gestalteten Gerichte - das sind die wahren Highlights. Es gibt dort alles, was man in einem typischen italienischen Restaurant erwarten würde. Die Portionierung ist perfekt, so dass man wirklich auch mehrere Gerichte nehmen kann, ohne sich wie ein Kugelfisch zu fühlen. Ich kann mich noch gut an die letzte Weihnachtszeit erinnern und an meine leckere Ente in zwei Gängen mit dieser phänomenalen Barolosauce. Aber auch die jeden Tag frisch hergestellten Steinpilz - Ravioli müssen erwähnt werden. Über die Weinauswahl werde ich erst gar nicht anfangen zu schwärmen.
Ich kann Euch nur eins sagen - besucht die Homepage, reserviert euch sofort einen Tisch und macht euch einfach einen schönen Abend bei meinem Lieblingsitaliener. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen.
http://www.dal-fabbro.de/
Dienstag, 11. Februar 2014
Valentinstag!
Hallo meine Lieben,
bald ist Valentinstag und ich weiß, dass gerade dieser Feiertag sehr umstritten ist.
Ehrlich gesagt finde ich, dass es absolut zurecht entweder geliebt oder gehasst wird. So stellt sich doch einem die Frage, ob man nicht die anderen 364 Tage im Jahr seinen Liebsten beweisen kann, wie sehr man sie liebt. Diese Kleinigkeiten und Details wie eine Umarmung oder ein zarter Kuss oder aber auch ein inniger Blick in die Augen, nachdem man das Kind endlich zum schlafen gebracht hat.
Mein Mann hatte mir letztens ein wunderbares Frühstück gekocht und sogar am Sonntag frischen Blumenstrauß gekauft. Ich war hin und weg. Ihr seht - angewiesen auf diesen Feiertag bin Ich auch nicht.
Aber andererseits sollten wir alle die Menschen nicht außer Acht lassen, die vielleicht ständig ihre Liebe auf Distanz leben müssen und sich nicht jeden Tag einen Gutenachtkuss geben können. Oder Menschen, die sehr überlastet sind, ob mit Arbeit oder Kindererziehung, und einfach vergessen, wie es sich anfühlt - zu lieben.
Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, so neigen wir auch dazu, uns vom Alltag einnehmen zu lassen. Natürlich lieben wir unsere Partner, das bestreitet auch niemand. Aber wir genießen nicht jede Sekunde davon. Denn das Leben spielt nun mal so, dass wir nicht das Privileg haben, jede Sekunde an die Liebe denken zu dürfen.
Lasst uns also einwenig nachgiebiger sein mit denen, die diesem Feiertag eine große Rolle zugestehen. Wir sind alle nicht perfekt und jeder hat das Recht auf seine eigene Art von Liebesexpression.
Ich persönlich freue mich auf diesen Valentinstag, weil unsere lieben Freunde zu uns kommen und wir zuviert kochen werden und zusammen Spaß haben werden. Außerdem bin ich hier ganz egoistisch, weil ich wieder die Möglichkeit habe, etwas schönes auf die Teller zu zaubern und den Tisch schön einzudecken.
Ich habe auch schon ein tolles Menü zusammengestellt und werde es morgen mit Euch teilen. Ich hoffe, ihr schaut wieder rein und lasst Euch vielleicht einwenig inspirieren.
Liebe ist etwas tollen, mit oder ohne Feiertag, mit oder ohne Geschenke - wenn sie rein ist!
Mein Motto für diese Woche - Love is in the air...
bald ist Valentinstag und ich weiß, dass gerade dieser Feiertag sehr umstritten ist.
Ehrlich gesagt finde ich, dass es absolut zurecht entweder geliebt oder gehasst wird. So stellt sich doch einem die Frage, ob man nicht die anderen 364 Tage im Jahr seinen Liebsten beweisen kann, wie sehr man sie liebt. Diese Kleinigkeiten und Details wie eine Umarmung oder ein zarter Kuss oder aber auch ein inniger Blick in die Augen, nachdem man das Kind endlich zum schlafen gebracht hat.
Mein Mann hatte mir letztens ein wunderbares Frühstück gekocht und sogar am Sonntag frischen Blumenstrauß gekauft. Ich war hin und weg. Ihr seht - angewiesen auf diesen Feiertag bin Ich auch nicht.
Aber andererseits sollten wir alle die Menschen nicht außer Acht lassen, die vielleicht ständig ihre Liebe auf Distanz leben müssen und sich nicht jeden Tag einen Gutenachtkuss geben können. Oder Menschen, die sehr überlastet sind, ob mit Arbeit oder Kindererziehung, und einfach vergessen, wie es sich anfühlt - zu lieben.
Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, so neigen wir auch dazu, uns vom Alltag einnehmen zu lassen. Natürlich lieben wir unsere Partner, das bestreitet auch niemand. Aber wir genießen nicht jede Sekunde davon. Denn das Leben spielt nun mal so, dass wir nicht das Privileg haben, jede Sekunde an die Liebe denken zu dürfen.
Lasst uns also einwenig nachgiebiger sein mit denen, die diesem Feiertag eine große Rolle zugestehen. Wir sind alle nicht perfekt und jeder hat das Recht auf seine eigene Art von Liebesexpression.
Ich persönlich freue mich auf diesen Valentinstag, weil unsere lieben Freunde zu uns kommen und wir zuviert kochen werden und zusammen Spaß haben werden. Außerdem bin ich hier ganz egoistisch, weil ich wieder die Möglichkeit habe, etwas schönes auf die Teller zu zaubern und den Tisch schön einzudecken.
Ich habe auch schon ein tolles Menü zusammengestellt und werde es morgen mit Euch teilen. Ich hoffe, ihr schaut wieder rein und lasst Euch vielleicht einwenig inspirieren.
Liebe ist etwas tollen, mit oder ohne Feiertag, mit oder ohne Geschenke - wenn sie rein ist!
Mein Motto für diese Woche - Love is in the air...
Sonntag, 22. Dezember 2013
Oh boy, it's here - Christmas.
And I don't mean the time when we all come together and enjoy each others company. I mean the time when there is no end for cooking and eating. But actually it is great because it's what I love to do.
Yesterday my dear best friend from school came for a visit with his lovley girlfriend. So I made a very simple but a soul warming dinner. They loved it but they just adored the desert.
Here it is - my semolina fluffies with an almond and cinnamon crust and with a compote of plums from our garden, reduced with some port wine and a touch of tonka bean. So simple but abolutley delicious. A perfect winter comfort desert.
And I don't mean the time when we all come together and enjoy each others company. I mean the time when there is no end for cooking and eating. But actually it is great because it's what I love to do.
Yesterday my dear best friend from school came for a visit with his lovley girlfriend. So I made a very simple but a soul warming dinner. They loved it but they just adored the desert.
Here it is - my semolina fluffies with an almond and cinnamon crust and with a compote of plums from our garden, reduced with some port wine and a touch of tonka bean. So simple but abolutley delicious. A perfect winter comfort desert.
Samstag, 14. Dezember 2013
Sweet pot&chick
Hey meine Lieben,
gestern hat uns unsere kleine Tochter bis in den späten Abend in den Wahnsinn getrieben. Nachdem sie endlich ruhig war, knurrten schon unsere Mägen vor Hunger. Da musste es schnell, lecker und vor allem nicht so schwer zu der späten Stunde gehen.
Also gab es wundervolle Süßkartoffeln aus unserer Biokiste mit Thymian und Ziegenkäse, dazu goldgelb gebratene und überaus knusprige Hähnchenstreifein in Polenta. Als Frischekick gab es einen ganz simplen grünen Salat mit Cherrytomaten und Avocadostückchen.
Das war ein großartiges Abendessen und hat 20 Minuten gedauert - nicht zu übertreffen.
Auf geht's Leute, das könnt ihr auch...
Was du brauchst (für 2 bis 3 Personen):
- Doppelherz vom Hähnchenfilet ohne Haut
- 3 große Süßkartoffeln
- 3 Ziegenfrischkäsetaler
- 100 g Instantpolenta + 100 g Maismehl (gemischt in einem tiefen Teller)
- 2 El Teriyaki Sauce (z.B. von Kikkoman - mein Favorit)
- 2 Zweige Thymian (getrocknet geht natürlich auch)
- Salz + Meersalzkristalle
- Muskat
- Pfeffer
- Olivenöl + Rapsöl zum Ausbacken
So gehst du vor:
Wir kümmern uns zunächst um die Süßkartoffeln. Schälen, in grobe Würfel schneiden (so werden sie schnell gar) und in eine Auflaufform legen. Nehmt einen Esslöffel und gebt Olivenöl darüber, nicht zu viel, so dass alle Stückchen etwas abkriegen aber nicht darin schwimmen. Streut Thymian drüber, Muskatnuss und die Salzkristalle. Warum Salzkristalle? Weil es einfach eine Geschmacksexplosion im Mund ist, wenn man auf die Süßkartoffel beißt und plötzlich auch ein Stückchen Salz entdeckt. Das ist der Hammer.
Backofen auf 210 Umluft vorheizen und die Kartoffeln für ca. 15 min hereinschieben (Zeit kann natürlich plus oder minus 5 minuten variieren).
Nun zum Hähnchen. Schneidet die Filets in lange Streifen. Ich mache das gerne längst, so habe ich gleichmäßige Stücke, die knusprig und saftig bleiben. Von beiden Seiten werden unsere Freunde gesalzen und gepfeffert. Spart nicht an Gewürzen, denn die Polenta nimmt viel Geschmack auf und unser Hähnchen soll ja nicht nach Papier schmecken.
Dann beträufelt die Filets mit der Teriyakisauce und knetet sie noch einwenig durch, so dass die Sauce sich überall verteilt hat. Das ist sozusagen unsere Panadenhaftung und zusätzlich ein toller Geschmack.
Pfanne heiß machen, Öl hereingeben bis der Boden bedeckt ist und bitte nicht mehr. Wir wollen backen und nicht fritieren. Jetzt wendet ihr die Streifen ordentlich in dem Polentagemisch und dann ab in die Pfanne. Tut mir den Gefallen und lasst die Hähnchenstreifen für die nächsten 3/4 Minuten in Ruhe, sie sollen schließlich braun werden. Wenn ihr ständig darunter schaut, nehmt ihr die Hitze weg und alles wird latschig. Dann dreht das Hähnchen um und dreht die Temperatur auf die Hälfte runter.
Gleich danach schaut nach den Kartoffeln und streut den Ziegenkäse zerkrümmelt darüber.
Nun braucht ihr abzuwarten bis der Ziegenkäse einwenig gratiniert ist und zu derselben Zeit sollte das Hähnchen auch schon fertig sein.
So einfach kann lecker sein. Ich wünsche allen einen wunderherrlichen Appetit...
gestern hat uns unsere kleine Tochter bis in den späten Abend in den Wahnsinn getrieben. Nachdem sie endlich ruhig war, knurrten schon unsere Mägen vor Hunger. Da musste es schnell, lecker und vor allem nicht so schwer zu der späten Stunde gehen.
Also gab es wundervolle Süßkartoffeln aus unserer Biokiste mit Thymian und Ziegenkäse, dazu goldgelb gebratene und überaus knusprige Hähnchenstreifein in Polenta. Als Frischekick gab es einen ganz simplen grünen Salat mit Cherrytomaten und Avocadostückchen.
Das war ein großartiges Abendessen und hat 20 Minuten gedauert - nicht zu übertreffen.
Auf geht's Leute, das könnt ihr auch...
Was du brauchst (für 2 bis 3 Personen):
- Doppelherz vom Hähnchenfilet ohne Haut
- 3 große Süßkartoffeln
- 3 Ziegenfrischkäsetaler
- 100 g Instantpolenta + 100 g Maismehl (gemischt in einem tiefen Teller)
- 2 El Teriyaki Sauce (z.B. von Kikkoman - mein Favorit)
- 2 Zweige Thymian (getrocknet geht natürlich auch)
- Salz + Meersalzkristalle
- Muskat
- Pfeffer
- Olivenöl + Rapsöl zum Ausbacken
So gehst du vor:
Wir kümmern uns zunächst um die Süßkartoffeln. Schälen, in grobe Würfel schneiden (so werden sie schnell gar) und in eine Auflaufform legen. Nehmt einen Esslöffel und gebt Olivenöl darüber, nicht zu viel, so dass alle Stückchen etwas abkriegen aber nicht darin schwimmen. Streut Thymian drüber, Muskatnuss und die Salzkristalle. Warum Salzkristalle? Weil es einfach eine Geschmacksexplosion im Mund ist, wenn man auf die Süßkartoffel beißt und plötzlich auch ein Stückchen Salz entdeckt. Das ist der Hammer.
Backofen auf 210 Umluft vorheizen und die Kartoffeln für ca. 15 min hereinschieben (Zeit kann natürlich plus oder minus 5 minuten variieren).
Nun zum Hähnchen. Schneidet die Filets in lange Streifen. Ich mache das gerne längst, so habe ich gleichmäßige Stücke, die knusprig und saftig bleiben. Von beiden Seiten werden unsere Freunde gesalzen und gepfeffert. Spart nicht an Gewürzen, denn die Polenta nimmt viel Geschmack auf und unser Hähnchen soll ja nicht nach Papier schmecken.
Dann beträufelt die Filets mit der Teriyakisauce und knetet sie noch einwenig durch, so dass die Sauce sich überall verteilt hat. Das ist sozusagen unsere Panadenhaftung und zusätzlich ein toller Geschmack.
Pfanne heiß machen, Öl hereingeben bis der Boden bedeckt ist und bitte nicht mehr. Wir wollen backen und nicht fritieren. Jetzt wendet ihr die Streifen ordentlich in dem Polentagemisch und dann ab in die Pfanne. Tut mir den Gefallen und lasst die Hähnchenstreifen für die nächsten 3/4 Minuten in Ruhe, sie sollen schließlich braun werden. Wenn ihr ständig darunter schaut, nehmt ihr die Hitze weg und alles wird latschig. Dann dreht das Hähnchen um und dreht die Temperatur auf die Hälfte runter.
Gleich danach schaut nach den Kartoffeln und streut den Ziegenkäse zerkrümmelt darüber.
Nun braucht ihr abzuwarten bis der Ziegenkäse einwenig gratiniert ist und zu derselben Zeit sollte das Hähnchen auch schon fertig sein.
So einfach kann lecker sein. Ich wünsche allen einen wunderherrlichen Appetit...
Dienstag, 19. November 2013
Blini - Das Vermächtnis
Ihr Lieben,
lang ist es mal wieder her. Aber bevor ich tausende Aureden hierhin schreibe sage ich nur eins - besser spät als nie!
Ich hatte mal wieder Lust auf Blini nach unserem Familienrezept. Es gibt französische Crepes, es gibt Eierkuchen, Pfannkuchen usw. Aber es gibt nichts besseres als schöne, weiche, wohl schmeckende Blini oder Blintschiki, wie wir sie liebevoll nennen. Wer die einmal probiert hat, der will nichts anderes mehr.
Dabei sind sie so einfach zu machen. Ihr braucht noch nicht einmal ein Handrührgerät. Ein Schneebesen reicht vollkommen aus.
Was ihr braucht:
3 Eier
1 El Zucker
1/2 Tl Salz
250 ml Vollmilch (bitte keine haltbare und keine fettarme)
200 g Mehl (ich nehme gerne das italienisch Typ 00)
200 ml stilles Wasser
1 El Öl (am besten Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
So gehst du vor:
Eier, Zucker und Salz kurz verquirlen. Milch hinzufügen, wieder rühren und Mehl hineinsieben. Ihr könnt das ganze Mehl auf einmal hereinmachen. Dann einfach wieder soweit rühren, bis eine homogene und vor allem klümpchenfreie Masse entstanden ist.
Dann nur noch Wasser und Öl und wieder kurz umrühren. Dann ist der Teig auch schon fertig. Lasst ihn fünf Minuten ruhen. Ach bitte, fügt nichts mehr hinzu, zumindest das erste Mal nicht. Denn diese Blini brauchen nichts mehr. Sie schmecken auch so.
Wichtig ist erst einmal, alles wichtige breitzustellen und eine beschichtete große Pfanne heißzumachen. Neben die Pfanne plaziert ihr ein rundes Holzbrett, wo die fertigen Blini hinkommen. Stellt eine Tasse hin, zur Hälfte mit Rapsöl gefüllt und legt euch einen Küchenpinsel bereit. Öl ist wichtig für die Pfanne zum Braten und nachher zum Bestreichen der fertigen Blini, damit die Ränder nicht zu knusprig geraten und nicht aneinander kleben.
Mit einem Schöpflöffel rührt ihr die Blini-Masse durch. Bestreicht mit Öl die Pfanne und los geht's. Schöplöffel für Schöpflöffel geht es mit dem Braten. Bitte achtet darauf, dass sie nicht anbrennen, immer schön gucken, dass sie glodbraun bleiben. Vor jedem Blin immer wieder die Pfanne bestreichen. Die fertigen kommen auf das Brett und werden hauchdünn mit Öl, vor allem die Ränder, bestrichen!
Sieht das nicht lecker aus?! Ach und noch eine kleine Info: Das heißt nicht Blinis sondern Blini, einfach nur Blini und in der Einzahl Blin! Blinis ist genauso schlimm wie Public Viewing, was auf englisch eigentlich eine öffentliche Leichenschau bedeutet.
Mit Nutella oder doch deftig mit einer Thunfischcreme oder Hackfleischfüllung - Ich wünsche euch einen guten Appetit!
lang ist es mal wieder her. Aber bevor ich tausende Aureden hierhin schreibe sage ich nur eins - besser spät als nie!
Ich hatte mal wieder Lust auf Blini nach unserem Familienrezept. Es gibt französische Crepes, es gibt Eierkuchen, Pfannkuchen usw. Aber es gibt nichts besseres als schöne, weiche, wohl schmeckende Blini oder Blintschiki, wie wir sie liebevoll nennen. Wer die einmal probiert hat, der will nichts anderes mehr.
Dabei sind sie so einfach zu machen. Ihr braucht noch nicht einmal ein Handrührgerät. Ein Schneebesen reicht vollkommen aus.
Was ihr braucht:
3 Eier
1 El Zucker
1/2 Tl Salz
250 ml Vollmilch (bitte keine haltbare und keine fettarme)
200 g Mehl (ich nehme gerne das italienisch Typ 00)
200 ml stilles Wasser
1 El Öl (am besten Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
So gehst du vor:
Eier, Zucker und Salz kurz verquirlen. Milch hinzufügen, wieder rühren und Mehl hineinsieben. Ihr könnt das ganze Mehl auf einmal hereinmachen. Dann einfach wieder soweit rühren, bis eine homogene und vor allem klümpchenfreie Masse entstanden ist.
Dann nur noch Wasser und Öl und wieder kurz umrühren. Dann ist der Teig auch schon fertig. Lasst ihn fünf Minuten ruhen. Ach bitte, fügt nichts mehr hinzu, zumindest das erste Mal nicht. Denn diese Blini brauchen nichts mehr. Sie schmecken auch so.
Wichtig ist erst einmal, alles wichtige breitzustellen und eine beschichtete große Pfanne heißzumachen. Neben die Pfanne plaziert ihr ein rundes Holzbrett, wo die fertigen Blini hinkommen. Stellt eine Tasse hin, zur Hälfte mit Rapsöl gefüllt und legt euch einen Küchenpinsel bereit. Öl ist wichtig für die Pfanne zum Braten und nachher zum Bestreichen der fertigen Blini, damit die Ränder nicht zu knusprig geraten und nicht aneinander kleben.
Mit einem Schöpflöffel rührt ihr die Blini-Masse durch. Bestreicht mit Öl die Pfanne und los geht's. Schöplöffel für Schöpflöffel geht es mit dem Braten. Bitte achtet darauf, dass sie nicht anbrennen, immer schön gucken, dass sie glodbraun bleiben. Vor jedem Blin immer wieder die Pfanne bestreichen. Die fertigen kommen auf das Brett und werden hauchdünn mit Öl, vor allem die Ränder, bestrichen!
Sieht das nicht lecker aus?! Ach und noch eine kleine Info: Das heißt nicht Blinis sondern Blini, einfach nur Blini und in der Einzahl Blin! Blinis ist genauso schlimm wie Public Viewing, was auf englisch eigentlich eine öffentliche Leichenschau bedeutet.
Mit Nutella oder doch deftig mit einer Thunfischcreme oder Hackfleischfüllung - Ich wünsche euch einen guten Appetit!
Freitag, 23. August 2013
New Project - Making a coffee table
My beloved friends,
how the time flies by. I can't believe how long I didn't write. Well, if you have a baby and a dog and a house - you can think yourself the situation, lol.
But now I have some time and I want to built a coffee table for our living room. Our old one looks awful and this thing just starts getting on my nerves. I already have some ideas, but it is hard to find good wood nowadays.
So let the search begin and maybe this weekend I will successfully present you pictures of my new handmade coffee table. Can't tell for sure of cource but I will try.
Wish me luck folks...
how the time flies by. I can't believe how long I didn't write. Well, if you have a baby and a dog and a house - you can think yourself the situation, lol.
But now I have some time and I want to built a coffee table for our living room. Our old one looks awful and this thing just starts getting on my nerves. I already have some ideas, but it is hard to find good wood nowadays.
So let the search begin and maybe this weekend I will successfully present you pictures of my new handmade coffee table. Can't tell for sure of cource but I will try.
Wish me luck folks...
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